Pressespiegel


Rabobank: Verfügbarkeit beeinflusst Futtermittelpreise


Fachartikel erschienen im Ernährungsdienst-online, 6. Oktober 2008


Futter für Schweine ist in den vergangenen zwei Jahren weltweit sehr teuer geworden. Der prozentuale Anstieg variiert dabei stark. Zwischen 2006 und April 2008 mussten in den USA 25 Prozent mehr für Schweinefutter ausgegeben werden, in Deutschland waren es dagegen 73 Prozent, wie die Rabobank in ihrer jüngsten Studie ermittelt hat. Wesentlichen Einfluss auf die Futtermittelpreise hat laut Rabobank die Verfügbarkeit innerhalb des Landes oder der Zugang zu Seehäfen. So waren die Preise etwa in den USA und Brasilien, die zu den großen Exporteuren zählen, für Futter niedriger.

Innerhalb der EU profitierten die Niederlande und Großbritannien durch ihre Seehäfen. In der Folge ist auch Schweinfleisch teurer geworden. In der EU beziffert die Rabobank den Preisanstieg auf 21 Prozent, wobei zwei Drittel auf die höheren Futterpreise zurückzuführen seien, berichtet Agra Europe London weiter. Allerdings sei auch das unterschiedliche Schlachtgewicht in den Ländern zu berücksichtigen. Einen deutlichen Einfluss auf die Preisentwicklungen haben der Studie zufolge auch die Devisenkurse. (AW)


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